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Die im
Vergleich zur transcutanen elektrischen Nervenstimulation wesentlich stärkere
therapeutische Wirkung der externen Muskelstimulation wurde durch Zufall am
Deutschen Diabetes-Zentrum an der Universität Düsseldorf entdeckt: Bei Studien
zum Muskelstoffwechsel berichteten die Patienten über eine deutliche Besserung
ihrer diabetischen Nervenbeschwerden in den Beinen nach elektrischer
Muskelstimulation. Die daraufhin durchgeführte randomisierte kontrollierte
Studie verglich die externe elektrische Muskelstimulation (mittels des
Hochtonfrequenzgerätes HiToP) mit der transcutanen elektrischen
Nervenstimulation (TENS).
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Behandlung:
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Elektrische Stimulation mit dem HiToP-Gerät an drei aufeinander folgenden Tagen für jeweils 30 min
41 Patienten/Patientinnen, 18-80 Jahre alt, nachgewiesene Polyneuropathie
Analyse der Beschwerden mit üblichem 10 Punkte-Score
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Ergebnis:
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Responderrate Nervenstimulation TENS: 33 %
Responderrate Muskelstimulation HiToP: 80 %
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Autoren:
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L. Reichstein, S. Labrenz, D. Ziegler, S. Martin
Prof. D. Ziegler ist ein international hoch angesehener Experte für die diabetische Neuropathie
Prof. S. Martin war zum Zeitpunkt der Studie Leitender Oberarzt in der Deutschen Diabetesklinik des Deutschen Diabetes-Zentrums
und ist jetzt Ärztlicher Direktor des Westdeutschen Diabetes- und
Gesundheitszentrums an den Sana-Kliniken Düsseldorf.
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Wegen der großen Bedeutung des Vorteils der hochfrequenten elektrischen Muskelstimulation wurden die Ergebnisse in der führenden europäischen Fachzeitschrift DIABETOLOGIA
im Mai 2005 veröffentlicht. Wichtig: Die Studie wurde von den genannten Klinikärzten aus eigener Initiative und ohne finanzielle Förderung oder Honorierung durch die Fa.
gbo Medizintechnik AG, Hersteller des verwendeten Gerätes HiToP 191, durchgeführt.
Zitat: Reichstein S., Labrenz S., Ziegler D., Martin S. Effective
treatment of symptomatic diabetic polyneuropathy by high- frequency external
muscle stimulation. Diabetologia 48: 824-828, 2005. Eine Kopie des Artikels kann
über die Webseite www.schmerz-med.de
heruntergeladen werden.
Das Herausgebergremium der Fachzeitschrift Diabetologia würdigte die Ergebnisse
der Studie durch gleichzeitigen Abdruck eines Kommentars zum besonderen Wert
dieser neuen Erkenntnisse (Zitat: Tesfaye S., Kempler P. Painful diabetic
neuropathy. Diabetologia 48: 807-807, 2005).
Eine weitere klinische Studie wurde an der Universitätsklinik
Heidelberg in der Medizinischen Klinik 1 (Leiter Prof. Dr. med. P. Nawroth)
durchgeführt, mit ebenfalls guten Ergebnissen:
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Behandlung:
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Elektrische Stimulation mit dem HiToP-Gerät 2x pro Woche für 60 min, für
insgesamt 4 Wochen (8 Sitzungen)
92 Patienten/Patientinnen mit Typ 2 Diabets und symptomatischer
diabetischer Neuropathie
Analyse der Beschwerden mit üblichem 10 Punkte-Score
für Parästhesie, Schmerz, Gefühl des Brennens, Durchschlafstörungen,
Taubheitsgefühl |
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Ergebnis:
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Responderrate der hochfrequenten elektrische Muskelstimulation: 73 %
(67 der 92 Patienten) (Response definiert als vom Patienten
wahrgenommene Verbesserung. Bei Auswertung der Neuropathie-Scores ergab
sich bei zwei Dritteln der Responder eine Verbesserung des Scores um
mind. 30 %) |
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Autoren:
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P.M. Humpert, M. Morcos, D. Oikonomou, D. Schaefer, A. Hamann, A.
Bierhaus, T. Schilling, P.P. Nawroth Die Klinik von Prof. Nawroth und
Mitarbeitern ist international als exzellente Forschungsstätte
ausgewiesen.
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Obwohl in dieser Studie eine Kontrollgruppe fehlte, waren das Ausmaß und
der schnelle Eintritt der Besserung in zeitlichem Zusammenhang mit der
elektrischen Muskelstimulation für die Studienärzte überzeugend, sodass die
Ergebnisse in einer internationalen Fachzeitschrift mit Gutachtersystem
publiziert werden konnten. Zitat: Humpert P.M., Morcos M., Oikonomou
D., Schaefer K., Hamann A., Bierhaus A., Schilling T., Nawroth P.P. External
electric muscle stimulation improves burning sensations and sleeping
disturbances in patients with type 2 diabetes and symptomatic neuropathy. Pain
Medicine 10: 413-419, 2009.
(Kontaktadresse der Fa. gbo Medizintechnik AG für spezifische Nachfragen: Tel. 06253-8080,
www.gbo-medizintechnik.de )
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