Medizinische Muskelstimulation

Diabetische Neuropathie

Bei längerer Diabetesdauer leiden bis zu einem Drittel der Patienten mit Diabetes an schmerzhafter diabetischer Neuropathie (insbesondere die distale symmetrische senso-motorische Neuropathie der unteren Extremitäten mit Taubheitsgefühlen, Brennen, Schmerzen, Prickeln und/oder Muskelschwäche). Die verminderte neuronale Versorgung begünstigt die Entwicklung schlecht heilender Geschwüre.

Aufgrund des Leidensdrucks der Patienten werden eine Vielzahl von therapeutischen Maßnahmen eingesetzt, alle mit durchschnittlich mäßigem Erfolg. Dazu gehören medikamentöse und physikalische Maßnahmen. Zu den letzteren zählt als bereits länger etabliertes Verfahren mit gesicherter moderater Wirksamkeit die transcutane elektrische Nervenstimulation (TENS). Hierbei wird der Nervus peronaeus elektrisch stimuliert, die moderat günstigen Effekte sind in prospektiven randomisierten Studien nachgewiesen.

Informationen für Ärzte:
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